Aug 18, 2012 - Zusammen    No Comments

School

Da ihr ja schon alle gespannt darauf wartet zu erfahren, auf was für eine Schule wir gehen, wie der Unterricht und unser Stundenplan ist und ob wir Hausaufgaben aufbekommen, kommen wir nun zu unserem ersten Blogeintrag über die Schule: Nachdem wir die erste Schulwoche erfolgreich hinter uns gebracht haben, wollen wir nun endlich berichten, wie es dort so zugeht 🙂

Den letzten Punkt können wir sofort beantworten: Wir bekommen Hausaufgaben auf, und wie! 😀

Wir besuchen die ILSC, die International Language School of Canada. Am Montag machten wir einen Test und ein kurzes „Interview“ und unser Englisch wurde von den Lehrern eingestuft. Bei ihnen konnten wir auch gleich unsere Fächer wählen.

Der Stundenplan ist sehr einfach zu merken. Wir haben zwei Fächer und die fast jeden Tag in der gleichen Reihenfolge und in den gleichen Räumen. (So findet auch Alicka, die im Gauß ja oft nach Klassenzimmern suchen musste, gleich den richtigen Raum ;-))

Der erste Kurs geht von 9:00 bis 12:00 Uhr, wobei man eine kurze Pause von 10:30 bis 10:45 Uhr hat. Die Zeit variiert aber von Lehrer zu Lehrer.

Der zweite Kurs startet um 13:00 Uhr und geht bis 14:30 Uhr.

Montags bis Donnerstag hat man beide Fächer. Freitags hat man nur den Vormittagskurs.

Zufälligerweise haben wir ganz unabhängig voneinander die gleichen Fächer gewählt und sind vormittags zusammen in einer Klasse, nämlich in Communication I4 and debate.
Für den anderen Kurs haben wir zwar beide Writing gewählt, sind aber in verschiedene Kurse gekommen.

Die Schule kann man eigentlich gar nicht mit unserer Schule zu Hause vergleichen. Zwar macht man Arbeitsblätter, diskutiert und guckt teilweise auch Filme, aber alles ist viel lockerer. Man spricht die Lehrer mit Vornamen an und man kann jederzeit zur Rezeption kommen, wenn man Fragen oder Probleme hat. Selbst der Rektor hat sich gleich als „Daniel“ vorgestellt.

Was noch besonders und ungewohnt ist, ist die ILSC ENGLISH & FRENCH only Policy. D. h. es ist in der Schule nicht erlaubt seine Muttersprache zu sprechen, sondern jeder muss sich in Englisch oder Französisch verständigen, selbst wir beide untereinander. Am Anfang der Woche war das noch sehr merkwürdig, doch es wird immer mehr zur Gewohnheit. Manchmal passiert es uns schon, dass wir außerhalb der Schule ins Englische fallen 😀

Ungewohnt ist auch, dass es nur sehr wenige Deutsche gibt. Einen deutschen Lehrer haben wir noch gar nicht getroffen und deutsche Mitschüler gibt es zwar, aber die sind nicht in unseren Klassen. Die meisten Schüler kommen aus Südamerika (Brasilien, Venezuela und Kolumbien) oder aus Asien. Europäer trifft man nicht oft.
Das macht es aber umso spannender! 🙂

Auch der Unterrichtsstoff ist besser und lustiger als in der uns bekannten Schule, doch dazu in einem andern Artikel mehr 😉

Am Old Port verbringen wir immer unsere Mittagspause, da er gar nicht weit von unserer Schule entfernt ist.
Und auch hier gibt es sehr fotogene Tiere:

Nach der Schule unternehmen wir oft noch kleine Streiftouren durch die Stadt, um sie etwas besser kennenzulernen. Da es sich für uns möglicherweise um die letzten warmen Tage handelt, nutzen wir die Zeit noch, um Eis zu essen.

Wir haben uns also, was die Schule angeht, schon gut eingelebt und freuen uns (ganz anders als wir es zu Hause tun würden) auf den Unterricht nächste Woche! 😀

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