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Sep 12, 2012 - Zusammen    No Comments

Sind wir wirklich schon einen Monat hier?

Kaum zu glauben, aber wahr:
Heute schreiben wir den 12. September 2012.

Einen Monat ist es her, dass wir einen Kulturschock bekamen.
Einen Monat ist es her, dass wir anfingen, uns für alles dreifach zu bedanken.
Einen Monat ist es her, dass wir acht Stunden in einem Flugzeug festsaßen.
Einen Monat ist es her, dass wir das letzte Mal Brezel aßen.
Einen Monat ist es her, dass wir wieder eine Schule betraten.
Einen Monat ist es her, dass wir in „Alika“ und „Catherine“ (Englisch und Französisch) umbenannt wurden.
Einen Monat ist es her, dass Kathrin andere blonde Menschen, außer Alicka, sah.
Einen Monat ist es her, dass wir uns auf das kalte Klima einstellten, welches nun endlich langsam kommt.
Einen Monat ist es her, dass wir das letzte Mal Auto fuhren.
Einen Monat ist es her, dass wir das letzte Mal ausgeschlafen waren.
Einen Monat ist es her, dass wir 240 Volt hatten.
Einen Monat ist es her, dass wir normale Türgriffe und Fenster hatten.
Einen Monat ist es her, dass wir deutsches Fernsehen hatten.
Einen Monat ist es her, dass Kathrin den Sportteil einer deutschen Tageszeitung lesen konnte.
Einen Monat ist es her, dass wir noch nicht auf „How are you?“ und „Ca va?“ antworten mussten.
Einen Monat ist es her, dass wir Kaffee mit unseren Müttern tranken.
Einen Monat ist es her, dass wir von unhöflichen Menschen umgeben waren. 😉

Ihr seht, genau einen Monat ist es her, dass wir unser vertrautes Deutschland verlassen und uns über den Atlantik gewagt haben, um Kanada zu erkunden (nun ja, zumindest den Osten oder besser gesagt, auch nur einen kleinen Teil davon) und Montreal unsicher zu machen.

Was können wir schon für Schlüsse ziehen?

Uns ist jetzt schon klar, im Januar Montreal auf keinen Fall zum letzten Mal gesehen zu haben. Ein halbes Jahr wird wohl kaum ausreichen, um alles zu besuchen, was besuchenswert ist.

In der Schule sind wir jetzt in einem neuen Kurs. Wir haben zwar bis vier Uhr Unterricht, aber unser Lehrer ist so übermotiviert, dass man gar nicht merkt, wie die Zeit vergeht. Es kann nur passieren, dass man in unausgeschlafenem Zustand dieser Energie noch nicht gewachsen ist. Doch auch dem ist einfach abzuhelfen. So setzten wir heute, als um kurz vor drei keiner mehr aufnahmefähig war und jeder fast auf seinem Stuhl eingeschlief, den Unterricht einfach in einem nahegelegenen Café fort. Dank Espresso und Latte waren wir wieder gestärkt für Pronunciation, Grammar und Vocabulary. Auch weiterhin kommen wir also gerne in unsere Klasse.

Mittlerweile fühlen wir uns auch nicht mehr ganz wie Touristen. Wenn wir beispielsweise mit Nozomi sprechen, die ja gerade erst angekommen ist und auch nur für zwei Wochen bleibt, merken wir, wie gut wir uns doch schon auskennen und verständigen können. Kaum etwas kann uns jetzt noch wirklich abschrecken. Wir kommen mit dem Englisch/Französisch klar und viele Sachen, wie das Bus- und Metrofahren sind für uns schon alltäglich geworden. Wie wird es da wohl sein, sich in nicht einmal fünf Monaten wieder selbst ans Steuer zu setzen? Davor graut es uns zwar schon ein wenig, aber bis jetzt haben wir noch nicht das Gefühl, etwas verlernt zu haben. Das kommt wohl noch …

Schon jetzt können wir den Tourguide unserer abenteuerlichen Quebec-Tour zitieren:
„Montreal, I love you! I don’t wanna miss you. I love you so much!“

Liebe Grüße
Eurer Bärenfutter

Sep 11, 2012 - Zusammen    No Comments

Und wir dachten, wir wären in Kanada…

Hallöchen über den Atlantik,

Freitage sind immer gut, weil wir da schon um 12 Uhr Schule aushaben. Ab dieser Woche werden wir die Freitage noch mehr zu schätzen wissen, weil wir dann immer bis 16 Uhr Schule haben werden.

Voller Tatendrang stürmten wir also aus dem Schulgebäude, um uns auf zum Botanischen Garten zu machen. Fünf Stunden später waren wir nicht mehr so energiegeladen. Aber der Reihe nach:

Der Botanische Garten liegt in der Nähe des Olympiageländes und ist echt riesig, wie eben alles im zweitgrößten Land der Erde.

Die erste Herausforderung bestand also darin, erstmal den Ticketschalter zu finden. (Bisher sind unsere Gauß-Schülerausweise noch immer durchgegangen – mal sehen, wie lange noch.) Dort bekommt man sinnvollerweise einen Plan in die Hand gedrückt. Das Ganze hat natürlich mal wieder einen Haken: Es gibt tausend kleine Wege, die in der Karte nicht eingezeichnet sind. Nach viereinhalb Stunden ist uns aufgefallen, dass an manchen Wegrändern bunte Punkte waren, die das Erkennen der Wege auf der Karte erleichtern sollten. Das sollten sie vielleicht dazuschreiben!

Naja, wir haben auch so wieder herausgefunden.

Zuvor haben wir uns aber die Füße wundgelaufen. Das meinen wir nicht metaphorisch – Kathrin hat wirklich Blasen bekommen. Unsere erste Station war der japanische Garten. Dort haben wir uns noch nicht über die Bonsai-Ausstellung gewundert. Der Stolz der Kanadier auf ihre Ahornbäume dürfte ja auch dem letzten unserer Leser mittlerweile bekannt sein. Deshalb waren wir auch nicht überrascht, unter den Bonsais Mini-Ahornbäume zu finden.

Der Name der nächsten Attraktion klang vielversprechend: Baumhaus. Alle, die jetzt an ein Haus in einem Baum denken, liegen falsch. Diese Erfahrung mussten wir auch machen. Das Baumhaus beherbergte vielmehr eine Ausstellung zum Thema Bäume und, oh Wunder, Bonsais.

Der Garten der „First Nations“, der Ureinwohner Kanadas, war ein Witz. Es gab eine Feuerstelle und ein Zelt zum Thema Ureinwohner. Dieser Teil des Botanischen Gartens war aber nicht mit dem japanischen Garten oder dem chinesischen Garten vergleichbar. Womit wir auch bei unserer nächsten Anlaufstelle wären: dem „jardin chinois“.

In einer Herbstnacht muss der chinesische Garten atemberaubend sein, weil die verschiedenen Pavillons mit bunten Lampions geschmückt sind. Damit noch nicht genug; große Drachen und Terrakottakrieger säumen die Wege und schmücken sogar den See inmitten des Gartens. In dieser Atmosphäre gönnten wir uns erstmal einen Jasmintee.

Frisch gestärkt ging’s auf zum Insektarium, in dem außergewöhnliche Insekten anzutreffen sind. Neben lebendigen ekeligen Spinnen und wandelnden Blättern und Ästen (O-Ton Kathrin: „Keine Ahnung wie die heißen; ich hab Bio schnellstmöglich abgewählt.“) gab es wunderschöne Falter und die farbenprächtigsten Käfer, die man sich vorstellen kann. Die schönen Insekten waren leider alle aufgespießt und dementsprechend tot.

Schon reichlich erschöpft machten wir uns auf den Weg zum Tropenhaus, wo uns (O-Ton: „Nein, nicht schon wieder!“) Bonsais erwarteten. Es gab natürlich noch mehr zu bestaunen, wie zum Beispiel Ananas-Gewächse und Bananenstauden. Wusstet ihr wie eine Ananas wächst? Wir wussten es nicht!

Wir machten in den letzten Tagen jedoch nicht nur eine botanische Weltreise, sondern auch eine kulinarische.

Am Donnerstag mussten wir einen europäischen Supermarkt aufsuchen, weil wir am darauffolgenden Tag deutsche Spezialitäten in die Schule mitbringen sollten. Leider waren in diesem Supermarkt fast alle Lebensmittel abgelaufen, außer, sehr zur Freude Kathrins, „Happy Hippos“. Da war es ja schon fast vergessen, dass ihre Gastfamilie ihre KitKats weggegessen hat und sie am Donnerstagmorgen die leere Packung im Mülleimer vorfinden musste.

Was soll man an deutschen Spezialitäten in die Schule mitbringen? Entweder waren die Lebensmittel verfallen, oder nicht fingerfood-tauglich, wie beispielsweise Sauerkraut und Frankfurter Würstchen. Wir entschieden uns deswegen für „Ritter Sport“. Habt ihr für die Zukunft bessere Ideen? Wir freuen uns über Anregungen!

Einen Tag später waren wir Fish&Chips essen. Ja, auch hier mussten die Kanadier dem Essen ihren Stempel aufdrücken. Man kann zum Beispiel Fisch mit Ahornsirup- oder Peanut-Butter-Marinade bestellen.

Bei Fish&Chips, Happy Hippos, Bonsais und Bananenstauden sind wir uns wirklich nicht mehr sicher, ob wir in Kanada sind!

Ach übrigens, keiner von uns hat von Spinnen oder Bonsais geträumt.

Macht’s gut! Und lest weiterhin fleißig!

Viele Grüße aus dem vielfältigen Kanada,

Alaska und Kate

Sep 7, 2012 - Zusammen    No Comments

3 Busse, anstatt 3 Stunden

Am Samstag ging es für uns nach Quebec City, die Hauptstadt unserer Provinz. Zuerst wollten wir diese wunderschöne Stadt auf eigene Faust erkunden, entschieden uns dann aber, aufgrund einiger Buchungsschwierigkeiten, uns einfach dem Schulausflug anzuschließen 😉

Um 7:45 Uhr sollte es in der Nähe der Metrostation Peel losgehen. Wegen der langen Wege hieß das für uns: Aufstehen um 5:30 Uhr!!!

Vorallem Kathrin war durch den Abend davor ziemlich gerädert. Bei Alicka fuhren die Busse in dieser Frühe leider nicht ganz so oft, wie erwartet, und sie nutzte deshalb eben die Zeit, um an der Haltestelle Eichhörnchen zu beobachten.

Kathrin durfte daher erst einmal 20 Minuten auf sie bei der Metrostation Peel warten. Wir kamen aber beide noch sehr pünktlich an und waren bereit für die Abfahrt.

Wären wir denn wenigstens auch um spätestens 8 Uhr losgefahren … Aber inzwischen wissen wir ja, was die Südamerikaner von Pünktlichkeit halten. Wir konnten erst um ca. 8:15 Uhr überhaupt abfahren.

Soweit, so gut. Noch hätten wir genügend Zeit in Quebec gehabt. Wahrscheinlich hatte sogar jeder damit gerechnet, dass es nicht früher losgehen würde. Nur wir als „Deutsche“ waren eben wirklich pünktlich zur Abfahrt erschienen 😀

Doch schon nach einer halben Stunde Fahrt mussten wir bei einem McDonald’s Halt machen, da unser Bus einen Motorschaden hatte. Aus dem 20-bis-30-Minuten-Stop wurde ein einstündiger Aufenthalt. Wir nutzen die Zeit, um ein wenig in Ruhe zu frühstücken, was wir ja wegen des frühen Aufstehens zu Hause nicht mehr geschafft hatten. Nein, wir haben nichts bei McDonald’s gekauft, sondern gesundheitsbewusst, wie wir sind, Bagel und Äpfel gegessen. Und wir konnten so den kanadischen McDonald’s etwas genauer begutachten und bemerkten, dass man den Ahornblättern wirklich nirgends entkommen kann!

Nach einer Stunde erreichte uns endlich der Ersatzbus und die Fahrt konnte weitergehen. Dummerweise gerieten wir schon bald auf dem Highway in einen Stau. Schnell war uns klar, dass wir damit natürlich hätten rechnen müssen, da viele wohl das verlängerte Wochenende (bei uns war am Montag Labour Day und daher keine Schule :-D) nutzen würden, um wegzufahren. Daher wichen wir auf eine Country Road aus und kamen so in den Genuss, eine schöne Landschaft mit wirklich hübschen Häusern, die uns an Filme und die Südstaaten erinnerten, zu sehen!

Und ihr werdet es nicht glauben,  bald darauf entdeckte unserer Busfahrerin Vivien an unserem neuen Bus schon wieder einen Motorschaden und wir konnten nur noch mit 35 km/h dahinschleichen. Vivien versuchte also ein weiteres Mal, bei ihrem Chef einen neuen Bus zu verlangen. Da sie aber im Bus keinen Empfang hatte (wir sind uns nicht ganz sicher, ob hier Telefonieren während des Autofahrens erlaubt ist), machten wir eine weitere Rast bei einer Tankstelle. Bei der Gelegenheit lernten wir aber zwei weitere Deutsche kennen und fanden heraus, dass der Vater des Mädchens bei der gleichen Firma wie Kathrins Vater arbeitet und die beiden sich sogar kennen (also die Väter)!  Tja, die Welt ist ein Dorf! 🙂

Uns wurde gesagt, dass wir den nächsten Bus bei der Rückfahrt bekämen, es jedoch mit unserem derzeitigen Bus auf keinen Fall über den Fluss nach Quebec schaffen würden, da es auf der Brücke nicht erlaubt ist, nur 35 km/h zu fahren. Wir stellten uns schon mal darauf ein, die Fähre nehmen zu müssen.

Überraschender Weise (keiner weiß, was passiert ist) konnte der Bus aber plötzlich wieder normal fahren; die Warnlämpchen waren erloschen. Wer weiß, was Vivien mit dem Bus angestellt hat, aber wir konnten die Brücke ohne weitere Probleme passieren. Eigentlich hätte die Fahrt insgesamt drei Stunden dauern sollen. Wir sind schließlich um 13:30 Uhr angekommen; also nach über 5 Stunden.

Nichtsdestotrotz genossen wir unseren Aufenthalt. Der Besuch der Montmorency-Fälle wurde auf das Ende verschoben, da jeder nur noch aus dem Bus herauswollte. Endlich angekommen nutzten wir unsere freie Zeit erst einmal um ein Restaurant ausfindig zu machen und gemütlich zu Mittag zu essen. Da wir von den kanadischen Restaurants entweder preislich nicht überzeugt waren oder nicht wussten, was uns für Essen erwarten würde, griffen wir auf Altbewährtes zurück und aßen im „Little Italy“. Und das war die richtige Entscheidung, denn dort bekam Alicka die weltbesten Spaghetti serviert!

Frisch gestärkt machten wir uns dann auf den Weg zu einem geführten Stadtrundgang. Dazu gibt es eigentlich nicht viel zu schreiben. Seht selbst, wie schön Quebec ist und dass sich der Besuch trotz der widrigen Umstände gelohnt hat:

Was man noch wissen muss, ist, dass Quebec Kunst und Musik sehr schätzt. Da kann es leicht passieren, dass gefragt wird: „Was guck ich da eigentlich gerade an?“ „Wann kommt die Müllabfuhr?“ Und man bekommt zur Antwort: „Das ist moderne Kunst!“

Außerdem kann man an jeder Ecke Straßenmusiker und -künstler sehen. Es ist ganz normal, dass man sich in seiner Mittagspause auf die Straße stellt und etwas Gitarre spielt.

Auch beeindrucken war das Château Frontenac. Es ist ein Hotel, in dem noch heute die gekrönten Häupter residieren, wenn sie zu Besuch in Quebec sind. Dementsprechend ist es auch aufgemacht:

Um 18:00 Uhr mussten wir uns von dem schönen Städtchen leider schon verabschieden, weil ja noch die Wasserfälle auf uns warteten. Und die wollten wir nicht im Dunkeln erleben.

Wir sind uns nicht sicher, ob wir wirklich einen neuen Bus bekommen hatten, denn er sah dem zweiten Bus wirklich zum Verwechseln ähnlich. Fest steht nur, dass es schon wieder technische Probleme gab. Diesmal nicht am Motor, sondern an der Toilette, was sich in einem wirklich unangenehmen Geruch äußerte. Wir waren froh, dass wir zu den Wasserfällen nicht weit zu fahren hatten, und wir so vor dem Geruch schnell wieder fliehen konnten.

Wieder im Bus sitzend bemerkten wir, dass das Problem zum Glück behoben war. Doch unsere dreistündige Heimfahrt konnten wir zunächst immer noch nicht so ganz genießen, was daran lag, dass wir im Bus beinahe erfroren wären. Auf Nachfrage hörten wir, dass die Klimaanlage defekt sei und deshalb die Fenster offen wären. Glücklicherweise bot uns unser Guide jedoch seine Plätze direkt hinter dem Fahrersitz an, die wirklich viel wärmer waren! (Als Alternative hätten wir uns auch noch in den hinteren Teil des Busses setzen können, der ganz warm gewesen wäre. Aber das war uns definitiv zu nah an der Toilette!) Als dann auch noch die Füßstützen klemmten und wir mit vereinten Kräften die Armlehne nicht herunter bekamen, verfielen wir in einen hysterischen Lachkrampf.

Letztendlich konnten wir aber doch noch ein wenig die Landschaft genießen, insbesondere den schönen Sonnenuntergang.

Bald jedoch fielen uns schon die Augen zu. Wir wurden aber alle noch einmal geweckt, als wir die Brücke nach Montreal überquerten. Und die City bei Nacht ist wirklich genial! (Wir waren jedoch zu müde, um unseren Foto aus dem Rucksack zu kramen ;-))

Da uns Vivien aufgrund der vielen Unannehmlichkeiten wenigstens pünktlich heimbringen wollte, kamen wir schon vor halb elf an der Station Peel an. Die Metro erwischten wir auch noch gut, sogar das Umsteigen von Alicka passte zeitlich perfekt. Doch natürlich spielten wieder einmal die Buszeiten nicht mit. So konnten wir uns beide erst um kurz vor zwölf schlafen legen. Trotz der vielen Schlamassel finden wir, hat sich der Ausflug gelohnt. Wir wollen Quebec bald noch einmal besuchen!

In zwei Wochen wollen wir uns ja eigentlich zu den Niagara-Fällen aufmachen. Doch ob wir da wirklich mit der gleichen Organisation hinwollen ist noch die Frage …

Wer weiß, ob wir überhaupt ankommen würden 😀

Aug 31, 2012 - Zusammen    No Comments

Money, money, money …

… must be funny. Und das ist es hier in Kanada wirklich!

Zunächst einmal bezahlt man (ganz anders als erwartet) fast alles bar. Da ist Kanada wie Europa.
Aber: Hier es ja keine Euros, sondern nur Kanadische Dollar.

1 Euro entspricht (momentan) 1,24 $.
So kommt uns hier natürlich erstmal alles viel teurer vor, bis wir genau umrechnen und merken, das viele Preise doch ganz in Ordnung sind.

Die Scheine machen uns überhaupt keine Probleme. Auf denen sind die Zahlen auch klar zu sehen.
Mit den Münzen ist es schon kniffliger. Es gibt 1 und 5 Cents, aber keine 2 Cents. Dazu kommen noch 10er- und (wer hätte das erwartet?) 25er-Münzen. Was glaubt ihr, wie verwirrt wir am Anfang waren, als wir als Wechselgeld für 50 Cent zwei 25-er bekommen haben und dachten, dass das ja überhaupt nicht stimmen kann, weil wir von der neuen Währung noch keine Ahnung hatten!

Bei 25 hört es mit den Cent-Münzen auch schon auf. Als Münzen gibt es dann nur noch 1- und 2-Dollar (hier Loonie und Toonie genannt :-D) . Ab fünf Dollar geht es mit den Scheinen los.

Wer jetzt denkt, dass das ja alles gar nicht so kompliziert ist, hat weit gefehlt.

Die Münzen entsprechen in ihrem Wert nämlich nicht ihrer Größe! So ist die 10-Cent-Münze kleiner als die 5-Cent-Münze, aber beide sind silber.

Und auf allen Münzen muss man die Zahl erstmal suchen, bis man weiß, wie viel Geld man überhaupt in der Hand hält. (Heute haben wir uns darüber mal mit einem „echten“ Kanadier unterhalten und der hat gemeint, man sucht nicht nach Zahlen, man schaut nur auf die Größe der Münzen.)

Anfangs war das neue Geld wirklich sehr ungewohnt.
Und beim Bezahlen halten wir, wenn wir Kleingeld suchen müssen, immer noch die ganze Schlange an der Kasse auf. Auch das Wechselgeld müssen wir immer zweimal nachzählen.

Aber wir machen Fortschritte 🙂

Gut zu wissen ist auch, dass 2 Cent als Trinkgeld überhaupt nicht gern gesehen wird. Das bedeutet nämlich: „Der Service war miserabel, es ist mir jedoch diese zwei Cent wert, dich zu belehren!“ Es kann sogar passieren, wenn man einem Straßenmusiker 2 Cent einwirft, dass diese wieder aus dem Gitarrenkoffer herausgenommen und einem nachgeworfen werden! (Das ist jemanden aus unserer Communication Class passiert :-D)

Alle Münzen tragen übrigens auf der Vorderseite den Kopf der Queen. Auf der Rückseite sind Ahornblätter, Biber, die Bluenose (ein berühmtes kanadisches Segelschiff), Rentiere, Eistaucher und (das Tier, was in Kanada natürlich nicht fehlen darf) Eisbären. Schade nur, dass es auf keiner Münze unsere geliebten Eichhörnchen gibt!

Viele Grüße von euren bald waschechten Kanadierinnen

Alicka und Kathrin

PS: Beim Olympiastadionartikel haben wir endlich ein paar Bilder ergänzt. Es lohnt sich also, noch einmal nach unten zu scrollen 😉

Aug 27, 2012 - Zusammen    No Comments

Nichts, was nicht gelöst werden könnte!

Hallo, Bonjour and Hello,

so langsam finden wir uns in Montreal ein bisschen zurecht und haben auch Insidertipps. Naja, die Sache mit dem Zurechtfinden müssen wir ein wenig einschränken. Am Donnerstag wollten wir beispielsweise nach unserem Ausflug nach Asien (Chinatown), eine Métro nehmen – das sollte ja eigentlich nicht so schwer sein, dachten wir zumindest. Endlich dank eines sehr freundlichen, aber auch hektischen Montréalers an einem Métroeingang angekommen,  folgten wir also dem  Pfeil, der uns zu unserer Linie führen sollte. Zunächst mussten wir eine Etage tiefer, dann einen Gang entlang. Am Ende des Gangs, an den sich wieder eine Rolltreppe anschloss, die diesmal aber nach oben führte, sahen wir erneut einen Métropfeil. Blöderweise zeigte dieser in die exakt entgegengesetzte Richtung. Ja, was lernen wir daraus: Selbst in U-Bahn-Stationen kann man sich verlaufen. Also was tun? Nachdem wir ein paar Mal hin-und hergelaufen sind, mussten wir erneut einen immer hilfsbereiten Montréaler fragen. In einem anderen Gebäude hatten wir dann endlich Erfolg.

Weitere Probleme auf Kathrins Heimweg:

Die öffentlichen Verkehrsmittel können einen durchschnittlichen Hockenheimer schon an seine Grenzen bringen. Endlich in der richtigen Métro sitzend, dachte ich eigentlich, dass jetzt nichts mehr schief gehen könnte. Ich sollte einfach aufhören zu denken!!! Nichtsahnend laufe ich zu meiner Bushaltestelle. Tja, es gab da mal wieder nur ein winziges Problem: Die ganze Straße war aufgrund eines Straßenfestes gesperrt! Und da wir hier nun einmal nicht in Deutschland sind, war von einem Hinweis auf eine Ersatzhaltestelle weit und breit keine Spur. Einen halben Nervenzusammenbruch später saß ich dann auch in dem richtigen Bus – natürlich, nachdem mir der vorherige vor der Nase weggefahren war.

Der Freitag begann für uns gemütlich: Wir gingen mit der Klasse Frühstücken. (Kathrin: „Ich will gar nicht wissen, wie viele Kalorien meine Pancakes hatten“).  Nach einer ergiebigen Stärkung erkundeten wir dann das jüdische Viertel, indem auch das Café war. Unsere Tour führte uns zuerst in einen Teeladen (in den wir unbedingt in der kalten Jahreszeit zurückkehren müssen), anschließend in eine Bagel-Bäckerei. Einen Bagel-Ofen müsst ihr euch ungefähr wie einen Pizza-Ofen vorstellen. Die rohen Bagels werden auf langen, schmalen Holzbrettern hineingeschoben.

Man soll’s nicht glauben, aber wir machen auch noch was anderes als Essen.

Mittags sind wir zum Olympiapark gefahren. Montréal war Gastgeber der Olympischen Sommerspiele 1976, die, wie auch die diesjährigen, von der Queen eröffnet wurden. Als eigentliches Staatsoberhaupt blickt sie uns jeden Tag grimmig von der 20-Dollar-Note entgegen. Wir fragen uns, wie oft ihr Portrait auf dem Geldschein im Verlauf ihrer langen Amtszeit geändert worden ist.

Wir hatten Tickets für eine guided Tour durch die Schwimm-Arena und das Olympiastadion.

Ein Augenschmaus war beides nicht, dafür aber interessant. Auf den ersten Blick sieht man vor allem eines: Beton. Und zwar so viel, dass man daraus eine Straße bilden könnte, die von Montréal nach Miami reichen würde. (Das ist nicht auf unseren Mist gewachsen. Manche Besserwisser mögen jetzt fragen, wie breit die Straße sein würde: keine Ahnung.)

Glücklicherweise besichtigten wir nicht dreizehneinhalb Jahre früher das Olympiastadion: Damals ist nämlich das Stadiondach unter der Schneelast teilweise eingestürzt. Da freut man sich doch wirklich auf den Winter!

Richtig Stimmung kommt aber auch im Sommer nicht im Stadion auf.  Die Sitzreihen wurden teilweise entfernt und umgeben nicht mehr das gesamte Stadion und das permanente Dach lässt alles duster wirken…

Anschließend ging’s für uns hoch hinaus. Wir wollten einen Blick vom „Tour de Montréal“ auf unsere Metropole werfen. Die Montréaler können über den „Schiefen Turm von Pisa“ nur müde lächeln. Der „Tour de Montréal“ ist 175m hoch und hat eine Neigung von 45 Grad. Zum Vergleich: Das Wahrzeichen Pisas hat gerade mal eine Neigung von 5 Grad. In weniger als zwei Minuten erreicht man mit einer Standseilbahn die Spitze des Olympiaturms, von der man 80km weit schauen kann.

Der Turm wurde 1987 eröffnet.  Nochmal zur Erinnerung: Die Sommerspiele von Montréal waren im Jahr 1976. Gut Ding braucht Weile. Was das Stadion betrifft, haben sich die Kanadier wirklich rangehalten; es wurde sogar schon am Tag der Eröffnungsfeier fertiggestellt.

Ausklingen ließen wir unseren Tag wie er begonnen hatte – mit Essen.  Wir aßen Eis, aber kein gewöhnliches, denn diese Eisdiele verkauft nur mit Ahornsirup gesüßtes Eis. Ja, die Ahornblätter. Jetzt verfolgen sie uns nicht nur auf gefühlten 50 Flaggen pro Straße, Kirchenfenstern oder Rucksäcken, sondern auch im Eis. Der Patriotismus der Kanadier macht eben auch vor der italienischen Jahrhunderterfindung nicht halt.

Im Keller der Eisdiele verfolgten wir im Rahmen eines kleinen Museums die Entwicklung der Sirupherstellung binnen der letzten Jahrhunderte.

Das war’s für’s Erste.

Liebe Grüße aus dem 5887,578 km entfernten Montréal,

Kathrin und Alicka

Aug 23, 2012 - Zusammen    No Comments

Notre-Dame de Montreal

Heute besuchten wir (nach der Schule und nach einem gemütlichen Kaffeeklatsch in unserem neuen Stammcafé) die Basilika Notre-Dame de Montreal.

Von außen macht sie keinen so besonderen Eindruck. Auch ihre zwei wirklich hohen Türme können das nicht rausreißen.

Doch zum Glück sind wir ja so Kultur interessiert und beschlossen, dennoch einen Blick ins Innere zu werfen.

Und der hat sich mehr als gelohnt. Diese Basilika ist wirklich „beautiful“!
Im ersten Moment hat man das Gefühl, alles sei total überladen. Doch dann merkt man, wie die Verzierungen aufeinander abgestimmt sind. Anfangs saßen wir erst einmal nur ganz hinten in einer Bank und studierten den Flyer mit der Beschreibung, den wir am Eingang bekommen hatten, während wir das Azurblau des Altarraumes bestaunten.

Anschließend gingen wir alle Stationen ab, identifizierten jede einzelne Statue und begutachteten die immer wieder unterschiedlich gestalteten Säulen und Fenster.

Damit ihr nicht nur unsere Beschreibungen lesen müsst, sondern auch was zum Anschauen habt, gibt es hier noch ein paar „Beweis“-Bilder:

Die Kapelle Notre-Dame-du-Sacré-Cœur, die an den Altarraum angrenzt, erinnerte leider mehr an einen modernen Konferenzsaal als an eine Kirche. Und unserer Meinung nach wird darin zu oft Stilbruch begangen, da es wirkt, als wäre alles wild durcheinander gewürfelt worden, auf der einen Seite barocke Schnörkel, auf der anderen moderne Holzelemente. Nichts desto trotz ist der bronzene Altar beeindruckend!

Wir hoffen, noch weitere solch schöne Winkel Montreals entdecken zu können! Aber wir sind zuversichtlich, schließlich haben wir noch fünf Monate Zeit zum Suchen 😉

Aug 21, 2012 - Zusammen    No Comments

Ein Tag voll Treppen

Tatsächlich waren wir schon dieses Wochenende auf dem Mont Royal, auch wenn es eigentlich anders geplant war.

Das Wetter am Samstag sollte eigentlich nicht so gut werden und so beschlossen wir, uns das St.-Josephs-Oratorium anzusehen. Aki, die japanische Gastschülerin, die bei Kathrins Familie wohnt, begleitete uns.

Mit der Metro und mit dem Bus war es einfach zu finden. Zudem hatten wir von Blanca eine genaue Wegbeschreibung erhalten.

Wir verpassten es leider, mit dem Bus bis zum Oratorium hoch zu fahren und stiegen stattdessen 300 Stufen hinauf (und danach auch wieder hinunter).

Ist der Ausblick nicht toll?

Und auch ein Blick ins Innere lohnt sich!

Doch wir hielten uns nicht allzu lang im Oratorium auf (und müssen es deswegen unbedingt noch einmal besuchen), weil das Wetter ja so schön war! Und so beschlossen wir, noch auf den Mont Royal zu gehen. Das meiste konnten wir (zum Glück ;-)) mit dem Bus hochfahren.

Der Park dort ist wirklich schön!

Auf dem Bild unten drunter sind wir gerade am höchsten Punkt angekommen. Leider konnte man nur nicht viel sehen, da überall Bäume im Weg standen 😉

Läuft man weiter, kommt man aber irgendwann zu einer Plattform, von der man einen klasse Blick auf die Downtown hat:

Hinunter mussten wir dann wieder laufen. Und wär hätte es gedacht, da gab es schon wieder Treppen und, wie sollte es auch anders sein, Eichhörnchen 😀 Wir halten uns mit dem Fotografieren von Tieren ja mittlerweile sehr zurück, aber Folgendes musste einfach festgehalten werden:

Es grüßen euch eure Gipfelstürmerinnen aus Kanada!

Aug 18, 2012 - Zusammen    No Comments

School

Da ihr ja schon alle gespannt darauf wartet zu erfahren, auf was für eine Schule wir gehen, wie der Unterricht und unser Stundenplan ist und ob wir Hausaufgaben aufbekommen, kommen wir nun zu unserem ersten Blogeintrag über die Schule: Nachdem wir die erste Schulwoche erfolgreich hinter uns gebracht haben, wollen wir nun endlich berichten, wie es dort so zugeht 🙂

Den letzten Punkt können wir sofort beantworten: Wir bekommen Hausaufgaben auf, und wie! 😀

Wir besuchen die ILSC, die International Language School of Canada. Am Montag machten wir einen Test und ein kurzes „Interview“ und unser Englisch wurde von den Lehrern eingestuft. Bei ihnen konnten wir auch gleich unsere Fächer wählen.

Der Stundenplan ist sehr einfach zu merken. Wir haben zwei Fächer und die fast jeden Tag in der gleichen Reihenfolge und in den gleichen Räumen. (So findet auch Alicka, die im Gauß ja oft nach Klassenzimmern suchen musste, gleich den richtigen Raum ;-))

Der erste Kurs geht von 9:00 bis 12:00 Uhr, wobei man eine kurze Pause von 10:30 bis 10:45 Uhr hat. Die Zeit variiert aber von Lehrer zu Lehrer.

Der zweite Kurs startet um 13:00 Uhr und geht bis 14:30 Uhr.

Montags bis Donnerstag hat man beide Fächer. Freitags hat man nur den Vormittagskurs.

Zufälligerweise haben wir ganz unabhängig voneinander die gleichen Fächer gewählt und sind vormittags zusammen in einer Klasse, nämlich in Communication I4 and debate.
Für den anderen Kurs haben wir zwar beide Writing gewählt, sind aber in verschiedene Kurse gekommen.

Die Schule kann man eigentlich gar nicht mit unserer Schule zu Hause vergleichen. Zwar macht man Arbeitsblätter, diskutiert und guckt teilweise auch Filme, aber alles ist viel lockerer. Man spricht die Lehrer mit Vornamen an und man kann jederzeit zur Rezeption kommen, wenn man Fragen oder Probleme hat. Selbst der Rektor hat sich gleich als „Daniel“ vorgestellt.

Was noch besonders und ungewohnt ist, ist die ILSC ENGLISH & FRENCH only Policy. D. h. es ist in der Schule nicht erlaubt seine Muttersprache zu sprechen, sondern jeder muss sich in Englisch oder Französisch verständigen, selbst wir beide untereinander. Am Anfang der Woche war das noch sehr merkwürdig, doch es wird immer mehr zur Gewohnheit. Manchmal passiert es uns schon, dass wir außerhalb der Schule ins Englische fallen 😀

Ungewohnt ist auch, dass es nur sehr wenige Deutsche gibt. Einen deutschen Lehrer haben wir noch gar nicht getroffen und deutsche Mitschüler gibt es zwar, aber die sind nicht in unseren Klassen. Die meisten Schüler kommen aus Südamerika (Brasilien, Venezuela und Kolumbien) oder aus Asien. Europäer trifft man nicht oft.
Das macht es aber umso spannender! 🙂

Auch der Unterrichtsstoff ist besser und lustiger als in der uns bekannten Schule, doch dazu in einem andern Artikel mehr 😉

Am Old Port verbringen wir immer unsere Mittagspause, da er gar nicht weit von unserer Schule entfernt ist.
Und auch hier gibt es sehr fotogene Tiere:

Nach der Schule unternehmen wir oft noch kleine Streiftouren durch die Stadt, um sie etwas besser kennenzulernen. Da es sich für uns möglicherweise um die letzten warmen Tage handelt, nutzen wir die Zeit noch, um Eis zu essen.

Wir haben uns also, was die Schule angeht, schon gut eingelebt und freuen uns (ganz anders als wir es zu Hause tun würden) auf den Unterricht nächste Woche! 😀

Aug 17, 2012 - Zusammen    No Comments

Am Fuß des Mont Royal

Gestern machten wir einen kleinen Ausflug zum Mont Royal. Da es aber natürlich schon Nachmittag war, weil wir ja Schule hatten und es außerdem noch Hausaufgaben zu machen galt, begnügten wir uns mit dem Park am Fuß des Berges.

Wie man auf den Fotos sieht, ist es (leider) auch bei uns im Moment sehr warm und sonnig! Dabei haben wir doch nur wegen der Kälte den weiten Flug auf uns genommen!

Wie dem auch sei, es ist kein Wunder, dass die amerikanischen Eichhörnchen zu Hause unsre schönen roten verdrängen. Von denen wimmelt es hier nämlich nur so!!! Die sind auch nicht besonders schüchtern und man kann ziemlich nah herankommen, um Fotos zu machen.

Wie gesagt, hatten wir leider nicht die Zeit, auf den Mont Royal zu gehen. Aber wir haben uns vorgenommen, das auf jeden Fall noch nachzuholen! Vielleicht ja schon dieses Wochenende …

Aug 13, 2012 - Zusammen    No Comments

Über den Wolken

Hallo ihr in Deutschland!

Das Bärenfutter ist nach einem fast 8-Stunden-Flug heil in Kanada gelandet 🙂

Hier sitzen wir beide noch am Flughafen in Frankfurt und warten, bis wir an Bord gehen dürfen!

Endlich im Flugzeug sitzend werfen wir noch einen letzten Blick auf Deutschland!

Vor dem Start

Und dann geht es los!! Die meiste Zeit fliegen wir über den Atlantik, sodass das Aus-dem-Fenster-Gucken nicht besonders abweglungsreich ist.

Hier oben, 34 000 Fuß hoch, begegnen wir auch gleich dem ersten Frost.

Der lange Flug lohnt sich: Nachdem wir Filme geschaut, geschlafen und Musik ghört haben, genießen wir unseren ersten Blick auf Kanada. Fantastisch!

Sicher gelandet werden wir gleich von unseren Gastfamilien empfangen 🙂

PS: Für einen so langen Flug gab es nur leider viel zu wenig Turbulenzen. Nicht mal die Getränke sind aus den Bechern geschwappt 😉

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